Besinnungsweg MUTTER ERDE

Mutter Erde trage mich,

Vater Himmel, beschütze mich,

Schwester Sonne, wärme mich,

Bruder Wind, durchpuste mich.

Ich bin ein Kind der Schöpfung

und darf aus ihr schöpfen,

wenn ich erschöpft bin,

um neu schöpferisch zu sein.

Mutter Erde, trage mich.

(Gila van Delden)

 

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Die Erde ist ein riesiges und kompliziertes Ding. Kein Wunder, dass die Leute früher glaubten, nur übermenschliche Wesen könnten so was geschaffen haben.

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Der Schamane Seyaringuma mahnt:

„Oft sprechen die Menschen der westlichen Kultur über einen Baum oder die Tiere, sie sprechen vom Feuer, von der Luft oder vom Ozean. Aber sie sitzen dabei in einem Büro mit Klimaanlage, den ganzen Kabeln und dem ganzen Komfort. Sie werden den Baum nicht pflanzen, sie werden sich nicht um die Tiere und auch nicht um die Berge kümmern. Sie werden auch nicht ihren spirituellen Tribut an die Elemente von Mutter Erde leisten, sondern sie reden einfach nur in ihren klimatisierten Büros.

Aber so geht das nicht. Man muss in den Wald gehen, mit dem Wald reden, mit den Bergen reden, mit den Tieren reden, mit der Luft reden, mit Vater Sonne reden, so wie das einige Menschen auf der Erde mittlerweile machen. Wenn man vom Reden in die Tat übergeht, entfaltet sich Spiritualität. Wenn ich mit wenigen Worten singe, dann ist das Spiritualität, das ist Frieden und Liebe für die Bäume und die Pflanzen, denn sie sind Anfang und Ende aller Schöpfung.

ccc-iintmagesDer Begriff Erde hat in der Literatur – bereits schon in der Schöpfungsgeschichtre  drei Bedeutungen: zuerst den Planeten -den Globus – dann das feste Land im Unterschied zum Meer . im geograpischen Sinne die Erde als Heimat und schließlich den fruchtbaren Ackerboden oder Mutterboden

So vielschichtig  ist die Erde in ihrer Deutung:

Erde als Material, als gefährdeter Boden auf dem wir stehen und den wir bebauen und der uns vielleicht gehört, Erde als Heimat, als Lebensgrund, als Ursprung allen Lebens und schließlich Erde als Grab, als Schicksal, als Übergang.

Der Ur-Stoff Lehm spielt in allen Bereichen – wie wir noch sehen werden – eine recht bedeutende Rolle.

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 Unser Lied von Mutter Erde > Klick

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Die Erde lernen wir begreifen durch anfassen

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Es wird höchste Zeit, dass ich und du und wir alle, sanfter mit Mutter Erde umg

„Mutter Erde ist die Mutter allen Lebens, der Pflanzen, der Tiere und der Menschen. Aus ihrem fruchtbaren Schoß kommt alles Leben hervor und geht wieder zu ihr zurück“

Dieses Sinnbild wurde im Laufe der Menschheitsentwicklung von vielen Kulturen und Religionen in ähnlicher Form zum Mittelpunkt des Weltbildes erhoben. Die Erde wurde als Gebärerin und Kraft des Lebens, als Göttin, Geliebte oder Mutter des Todes verehrt. Dies hatte letztendlich einen behutsamen, ökologisch-verantwortlichen und nachhaltigen Umgang mit dem Boden zur Folge. Hier offenbart sich ein religiös motiviertes Bodenbewusstsein und eine besondere Bodenethik.

Kulturgeschichtlich gesehen ist der Mutter-Erde-Kult bereits bei Gesellschaftsformen zu finden, die den Ackerbau noch nicht kannten. Die Verehrung der „Mutter Erde“ hatte jedoch insbesondere in Pflanzer- und Ackerbaukulturen ihren Ort. „Hier hängt das menschliche Leben vorwiegend von den Erzeugnissen der Erde ab. Aus der Erde kommen die Ernten und wachsen alle anderen Nutzpflanzen.“ (PETTAZZONI)

Religionsgeschichtlich betrachtet wurde die Vegetationskraft der Erde mit der weiblichen Mutterschaft verglichen. „Aus dem Samenkorn, das in die Erde gesteckt wird, entsteht das Wachstum der Pflanze. Die Erde ist die große Mutter der Erzeugung und Erschaffung

Heutzutage ist aus dem Erdboden  „ein neutraler Gegenstand, eine Sache geworden, die man gebraucht und verbraucht“  Mit der Abkehr von einer mythischen, metaphysischen oder theologischen Weltdeutung und der zunehmenden Instrumentalisierung und Beherrschung der Natur wurde das Sinnbild „Mutter Erde“, das gemeinsame Band zwischen Mensch und Natur, verdrängt.  Die elementare Wertschätzung von „Mutter Erde“ ist in der heutigen Gesellschaft weitgehend verloren gegangen ist

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„Die ihr meine gewölbte Hautdecke bewohnt,                                        zahlreiches Menschenvolk, erkennt, wer ich bin:

Ich bin die Mutter Erde:
Ich bin die Ewig-Alte,
Die Urmutter aller Wesen,
Und zugleich die Ewig-Junge,
Die sich stets selbst erneuert,
Die ewig aufersteht durch Wiedergeburt:
Ich bin Demeter und Persephone zugleich.

Aber nicht Alte oder Junge sollt Ihr mich nennen,
Denn ich bin jenseits aller Zeit: Ich bin der ewigwährende Geist,
Der im Planeten Erde seine Wohnstätte hat;
Und als es die Erde noch nicht gab,
Da habe ich schon präexistiert
In anderen geistigen Welten:
Ich war immer, ich bin immer,
Und ich werde immer sein.

Ich bin die Hüterin allen Lebens:
Und tief im Erdinneren befindet sich mein Tempel,
In dem ich mit meinen Schwestern
Über die heilige Flamme des Jenseits wache;
Denn allem Lebendigen schenke ich Odem.

Diese Erde, die Ihr bewohnt, ist mein Körper:
Die Flüsse und Bäche sind meine Adern;
Das Felsgestein ist mein Knochenmark;
Der Humus ist mein Fleisch;
Die Lufthülle ist mein Mantel,
Der mich bewahrt vor der Hitze der Sonne
Und vor der Kälte des Weltraums gleichermaßen.

Der Nordpol ist mein Scheitel,
Und der Südpol ist mein Becken,
Die Gebirge der Anden und Rocky Mountains
Sind meine Wirbelsäule,
Und die Wälder Amazoniens und Kongo
Sind meine Lungen:
Ich bin die Mutter Erde!“

Quelle: EHMER, M. K. (1994): Göttin Erde. Kult und Mythos der Mutter Erde

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 Die Oase der Sinne heißt uns willkommen + Klick

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Zeichnung des Weltenbaums der Maya

Taillte ist eine Erdgöttin, Beschützerin des Ackerbaus und Schutzgottheit für Wettkampfspiele und friedliche Wettbewerbe aller Art. Sie wird als das mütterliche Irland verehrt. Damit ist die Insel Irland eigentlich die Göttin selbst.

Auf jeden Fall ist sie einer der ältesten irischen Göttinnen und die Verkörperung der Boden- und Naturkräfte. Sie wird auch Telta genannt, was vom altirischen „talam“ = Erde kommt. Dem Mythos nach kultivierte sie das Land und starb dann an völliger Verausgabung. Sie ist die Amme bzw. die Ziehmutter des Sonnen- und Lichtgottes Lugh. In einigen Versionen der Legende hat sie auch selbst die Sonne geboren bzw. ist die erdige Geliebte des sonnigen Gottes.

„Muttertag“ der anderen Art

Auf ihre Bitte hin veranstaltete Lugh nach ihrem Tod für sie ein Fest, das interessanter Weise nach ihm „Lughnasad“ genannt wurde und nicht nach ihr, der Göttin, der eigentlich dieses Fest gilt. Zu ihrem Andenken schüttete ihr Sohn Lugh auch einen Grabhügel auf und ließ friedliche Wettkampfspiele veranstalten, deren Schutzgöttin Taillte ist.

Die berühmten Spiele von Telltown wurden ihr zu Ehren bis in das 12. Jahrhundert hinein abgehalten und dauerten den ganzen August, dem heiligen Monat der Taillte. Heute erleben diese Spiele, die auch die „Olympischen Spiele Irlands“ genannt werden, eine Renaissance.

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muttererde – vaterland – menschenskinder!

Das Thema Land hat viele Facetten und spiegelt sich – wie vorher erwähnt – in den Begriffen wie Mutter Erde oder auch Vaterland.

Mission EineWelt hat dies aufgegriffen und daraus einen Kampagnenslogan gemacht.

 Unter den Schlagworten „muttererde – vaterland – menschenskinder!“ sollen die verschiedenen Aspekte deutlich gemacht werden.

„Mutter Erde“, die uns Menschen als Lebensgrundlage dient und Ernährung sichert. Daneben steht „Vaterland“, das Heimat bietet und Ort der Ahnen, der Generationen ist.

Und zuletzt „Menschenskinder“, das als Überschrift für den menschlichen Umgang mit der uns anvertrauten Schöpfung stehen soll.

 

Wenden wir uns zunächst dem Begriff Heimaterde zu.

 „Heimat ist Tiefe, nicht Enge“, ist ein Leitsatz des österreichischen Kulturpolitikers und Volkskundlers Hanns Koren, gestorben 1985. Man kann es vielleicht auch umdrehen: Wer keine Heimat hat, die er liebt, der wird an irgendeiner Stelle eng.

Eine Heimat zu haben, bedeutete Haus und Hof in einer Gemeinde zu besitzen. Wer „Heimatrecht“ hatte, durfte sich in einer Siedlung niederlassen, dort leben und seinem Handwerk nachgehen.

Erworben wurde dieses Recht auf dreierlei Wege: entweder durch Geburt, durch die Verheiratung mit einem Gemeindebewohner oder durch eine offizielle Gestattung der Niederlassung, beispielsweise im Falle eines Hauskaufs. Mit dem Erhalt des Heimatrechts ging man einerseits gesetzliche Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde ein. Anderseits hatten diejenigen, die in Armut lebten, aber auch finanzielle Unterstützungsansprüche.

Das, was früher „Heimatrecht“ hieß, ist heute am ehesten auf das Wort der „Staatsangehörigkeit“ zu übertragen.

  Ausführliches über Heimatrecht  >hier klicken

Die Rote Bank II

Meine Heimat ist in den vergangenen Jahren der Albtrauf und insbesonders die Gemeinde Kohlberg geworden,

 

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„Die Deutschen haben eine Sehnsucht nach Heimatboden“ behaupten kritische Journalisten.

Für ausländische Beobachter ist ein typischer Deutscher präzise, fleißig und bodenständig. Ein typisch deutsches Wort ist „Heimweh“

Weitblicken vom Jusi oder vom Freiluft- Ballon aus Tausend Meter von oben

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Zugang zum Bauch von Mutter Erde

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Das Bild der Erde als Scheibe war in frühen Kulturen, zum Beispiel bei den alten Ägyptern vor Tausenden von Jahren, verbreitet. In ihrer Vorstellung bestand die Erde aus drei Ebenen: In der Unterwelt befanden sich die Verstorbenen, in der Mitte lebten die Menschen des „Diesseits“ – darüber lag der himmlische „Ort der Götter“. Die Menschen damals fürchteten, dass man vom „Ende der Welt“ aus in die Unterwelt stürzen könnte. Durch Beobachtungen der Erde und des Alls glaubten aber mit der Zeit immer weniger Menschen an das scheibenförmige Modell der Erde.

Vor allem unter den alten Griechen gelangten viele Gelehrte zu der Erkenntnis, dass die Erde eine runde Form haben müsse. Aristoteles zum Beispiel, der im 4. Jahrhundert vor Christus lebte, leitete dies aus der Beobachtung ab, dass bei anfahrenden Schiffen am Horizont immer zuerst der Mast sichtbar war – unabhängig, aus welcher Himmelsrichtung sie kamen. Zudem stellte er fest, dass sich bei einer Mondfinsternis ein kreisförmiger Schatten auf dem Mond abzeichnete. Bei einer Mondfinsternis steht die Erde immer genau zwischen Mond und Sonne, die drei Himmelskörper befinden sich dabei auf einer Linie. Hätte die Erde die Gestalt einer Scheibe, könnte sie also keinen runden Schatten auf den Mond werfen. Aristoteles war überzeugt davon, dass die Erde kugelförmig sein müsse. Auch unter den Geistlichen des Mittelalters – wie dem Theologen Thomas von Aquin – war die Vorstellung einer Erdkugel bereits weit verbreitet.

Die Kirche wußte zwar bereits vom Modell der kugelförmigen Erde, lehnte aber viele wissenschaftliche Theorien und Erkenntnisse ab. Einige Forscher, die mit ihren Lehren der Auffassung der Kirche widersprachen, wurden verfolgt und bestraft.

Der berühmte Wissenschaftler Galileo Galilei, der von 1564 bis 1642 lebte, glaubte die Kirche von seinen sensationellen Forschungen überzeugen zu können. Die Lehre der Erdbewegung wurde allerdings als „absurd“ und „irrgläubig“ bezeichnet und galt als „Gotteslästerung“. Galilei wurde gezwungen, seiner Überzeugung abzuschwören und lebenslang unter Arrest gestellt.

Kommen wir damit von der Weltsicht zur Weitsicht.  Sicher gibt es hier Zusammenhänge

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 Friede sei auf Erden >>> klick

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Immerwährender Friede mit der Natur und mit Mutter Erde

Von Leonardo Boff

Eine der schöpferischsten Hinterlassenschaften des Franz von Assisi, die durch Franziskus von Rom aufgegriffen wurde, ist das Gebet für den Frieden, den wir heute so dringend brauchen. Ursprünglich grüßte der Hl. Franziskus alle, denen er begegnete, indem er ihnen „Frieden und Heil“ wünschte, was dem biblischen Shalom entspricht. Der Frieden, nach dem er sich sehnte, beschränkte sich nicht auf zwischenpersönliche und soziale Beziehungen. Ihm ging es um einen immerwährenden Frieden mit allen Erscheinungsformen der Natur, die er zärtlich Brüder und Schwestern nannte.

Vor allem „Schwester und Mutter Erde“, wie er sie nannte, sollte diese Umarmung des Friedens erfahren. Sein erster Biograph, Thomas von Celano, fasst auf wunderbare Weise das Gefühl der Geschwisterlichkeit mit der Welt, das ihn so erfüllte, in seiner Beschreibung wie folgt zusammen: „Er war jedes Mal von unaussprechlicher Freude erfüllt, wenn er die Sonne sah, den Mond anschaute und seinen Blick dem Firmament und den Sternen zuwandte. Wenn er auf Blumen traf, predigte er ihnen, als wären sie mit Intelligenz begabt, und lud sie ein, Gott zu preisen. Er tat dies mit unschuldiger und bewegender Zärtlichkeit: Er hielt die Weinberge, die Weizenfelder, die Steine und Wälder, die Felder auf dem Lande und die Flussläufe, die schönen Obstgärten, die Erde, das Feuer und den Wind zur Dankbarkeit an.“

Diese ehrfürchtige und zärtliche Haltung trieb ihn dazu, Schnecken von den Wegen aufzuheben, sodass niemand auf sie treten würde. Er gab den Bienen im Winter Honig, damit sie nicht verhungerten und erfroren. Er forderte die Brüder dazu auf, die Bäume nicht mit den Wurzeln zu fällen in der Hoffnung, dass diese wieder austrieben. Selbst den Unkräutern wies er einen Platz in den Gärten zu, an dem sie gedeihen konnten, denn auch sie zeugten vom „schönsten Vater aller Dinge“

Gedanken des Franziskus zur Mutter Erde >>hinhören!

2004 Wolf Gubbio

Sonnengesang des Franz von Assisi + hören und schauen

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Gehe ruhig und gelassen deinen Weg durch Lärm und Hast dieser Welt, und vergiss nicht, welcher Frieden in der Stille liegt. Lebe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in guten Beziehungen zu anderen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klar. Höre aber auch anderen zu, selbst den Törichten und Unwissenden. Auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen. Sie sind eine Qual für den Geist. Es ist möglich, dass du entweder stolz oder verbittert wirst, wenn du dich mit anderen vergleichst, denn immer wird es bedeutendere und unbedeutendere geben als du selbst. Übe Vorsicht in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller Betrügereien. Verschließe dich aber auch nicht der gleichermaßen vorhandenen Rechtschaffenheit. Viele Menschen streben nach hohen Idealen, und das Leben ist voll von stillem Heldentum. Sei du selbst.

Heuchle keine Zuneigung und spotte nicht über die Liebe. Trage freundlich die Bürde der Jahre und gib mit Anmut alles auf, was der Jugend zusteht. Stärke die Kraft deines Geistes, um plötzlichem Unglück gegenüber gewachsen zu sein. Viele Ängste entstehen durch Müdigkeit oder Einsamkeit. Neben einer heilsamen Disziplin sei freundlich mit dir selbst.

Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und Sterne. Du hast ein Recht darauf, hier zu sein. Und das Universum wird sich so entfalten, wie es sein muß, ob dir dies bewusst ist oder nicht. Darum lebe in Frieden mit Gott, was immer du dir unter ihm vorstellst. Und was immer deine eigenen Bemühungen und Absichten sein mögen:

Halte Frieden mit deiner Seele in diesem lärmigen Durcheinander des Lebens. Mit all ihrem Schein, ihren Kümmernissen und zerbrochenen Träumen ist diese Welt dennoch wunderbar. Strebe behutsam danach, glücklich zu sein.

(Aus der alten St.Pauls-Kirche, Baltimore von 1692)

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Auf dem Besinnungsweg an der Baumkrümmung oben das TAU –                                                         es ist das Symbol der Franziskaner.

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 Am Besinnungsweg der Schussen bei Langenargen: Die Göttinnen des Wassers

Erde – die Mutter allen Grüns

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Wer nach einem warmen Regenguss die Fenster öffnet oder in den Garten tritt, empfängt den unvergleichlichen Duft der Erde: herb und in seiner ganzen Bandbreite von „grün bis frisch“. In solchen Momenten ist spürbar, dass die Erde die Mutter allen Grüns und die Lebensspenderin dieses Planeten ist – und sie hat viele Facetten

Auf der Suche nach Wurzeln

Schauen wir doch mal in unseren Alltag. In der Zeitung lesen wir jeden Tag von Flüchtlingsströmen die in den letzten Monaten ein Ausmass angenommen haben, das wir nicht mehr ignorieren können. Jeden Tag strömen hunderte, tausende von Flüchtlingen über die Meere auf der Suche nach einer möglichen Existenz, weit weg von ihrem Heimatboden. Sie sind entwurzelt und hoffen irgendwo, in einer besseren Welt Wurzeln schlagen zu können, um zu überleben. Ihr Heimatboden nährt sie nicht mehr, gibt ihnen keinen Frieden mehr und treibt sie voller Verzweiflung und auch ein wenig Hoffnung in die Ungewissheit.
Der Grund dafür liegt in unserer globalisierten Welt. Es ist eine ungesunde Globalisierung, denn wir „der reiche Norden“ haben seit Jahrzehnten, sogar einigen Jahrhunderten, unsere Wurzeln in ihren Heimatboden geschlagen und saugen diesen aus. Wir nutzen ihn für unsere Lebensmittel, für unser Viehfutter, entziehen ihm die Rohstoffe für unseren technisierten Wohlstand, bauen unsere Fabriken darauf, vergiften und entwässern ihn, vernichten das natürliche Ökosystem, um ein Wirtschaftssystem zu nähren, das süchtig ist nach Wachstum und machen uns vor, es diene dem Wohlstand, was aber treffender als „ein Leben in Masslosigkeit“ zu bezeichnen ist. Diese Masslosigkeit dient nicht unserem Wohl, sondern befriedigt eine Sucht der inneren Leere, die durch das Abtauchen in die materielle Welt und das Ignorieren unserer spirituellen Natur entstanden ist.

 

 

Globalisierung im Sinne von Vernetzung und Verbundenheit ist eine wichtige Sache. Aber nicht über die ausbeuterische Art der Wurzeln, sondern über den Austausch von Früchten, die auf dem Heimatboden entstanden sind, durch eine gesunde, lokale Verwurzelung, die Verbindung zum eigenen Boden, dem Wissen und der Weisheit der Ahnen und dem was uns die Erde dort schenkt, wo wir hin geboren/gepflanzt wurden. Die Früchte die daraus entstehen, werden Früchte eines gesunden Wachstums sein, das Sorge trägt zu allem was uns der Planet Erde schenkt. Wir sind ein Teil dieses Systems, dieses Organismus, so wie jede unserer Zellen ein Teil unseres Körper-Systems ist, in dem eine gesunde Seele und ein gesunder Geist wohnen darf.

verwurzeltsein >klick

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Verwurzelt sein he9t Heimat haben und verbunden sein

mit der Erde, den Menschen hier und dem Jahteskreislauf

 

 

 

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Tief verwurzelt im Heimatboden, aus dem Lehm der Erde geschaffen, steigt sie auf und dem Himmel entgegen, der Zartheit und Verletzbarkeit unserer Lufthülle: eine irdene Göttin-Figur. Eine Lichtgestalt in den Strahlen der Sonne.

Sie verbindet das Schwere und Massive unseres Heimatplaneten mit der Leichtigkeit und Unbesorgt­heit des grenzenlosen Raums.
Sie greift nach den Sternen, der Weite des Weltalls und weist so unseren Träumen eine Richtung!
Für mich verkörpert sie die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst, entgegen der Schwerkraft ein Aufstreben nach Evolution und Weiterentwicklung. Dinge, an denen ich aus vollem Herzen teilnehmen darf und für die ich auch meinen Teil Verantwortung trage.

Ein Aufbäumen gegen das Elend, den Schmerz und das Leid des Alltags hin zu Glück und Zufriedenheit. Selbstbewusstsein und Stolz vermittelt mir meine Figur.

Gefühle, die ich mich bemühe, in mein Umfeld zu tragen, gemeinsam mit Liebe und Menschlichkeit. Wenn ich in einer klaren Nacht im Freien bin und die Unendlichkeit des Sternenzeltes auf mich wirken lasse, und mir die Größenordnungen bewusst mache, rückt sich vieles wieder zurecht und ich finde zu Ruhe und Gelassenheit

 zum Thema Lehm schreibt der Lehmbau-Unternehmer Steffen Dachsel:

„Sollte nicht jeder das ihm mögliche tun, unseren Planeten und dessen Bewohner zu schützen?“, meint Steffen Dachsel ganz selbstverständlich auf die Frage, warum ihm persönlich ökologisches Bauen so wichtig ist.
Bautätigkeiten verursachen einen großen Flächen-verschleiß in der Natur. Außerdem ist es ein enormer Ressourcenaufwand und –verbrauch, Gebäude zu bauen, zu betreiben oder auch zu beseitigen. Ganz zu schweigen von den schadstoffbelasteten Baustoffen, die vielen Menschen starke gesundheitliche Probleme bereiten. Hier  auf Naturstoffe zurückzugreifen hat viele Vorteile. Die Umwelt und die Ressourcen werden geschont.

Außerdem sollte man, gerade weil wir einen großen Teil unserer Zeit in Gebäuden verbringen, auf die Schadstofffreiheit der Materialien achten. Lehm verbessert signifikant die Raumluftqualität unter anderem durch seine feuchtigkeitsausgleichenden und schadstoffabsorbierenden Eigenschaften..Mehr dazu > hier klicken

 

Städte aus Lehm > Klick!

 

 

UNESCO Weltkulturerbe Yazd

In Yazd erleben wir heute noch von vielen  Lehmhäusern  gesäumten Altstadtgassen. Die uralte Wüstenstadt, umgeben von Kies, Salz- und Sandwüsten, ist für die alten Windtürme und die vielen wunderschönen alten Hofhäuser aus Lehm bekannt

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Genius der Erde

Im Anfang war die Erde

Seit der Zeit, als die Menschen vor fast zehntausend Jahren die ersten geschlossenen Siedlungen errichteten, war die Lehmerde, entsprechend den geschichtlichen und volkstümlichen Traditionen, einer der ersten Baustoffe, die auf unserem Planeten verwendet wurden – und ist es bis in unsere Zeit geblieben.
Denn mehr als ein Drittel der Erdbevölkerung lebt heute noch in Lehmbauten. Schon in der Antike machte man in Mesopotamien und im Ägypten der Pharaonen reichen Gebrauch von diesem Material. In Europa, in Afrika und im Mittleren Osten bauten die Römer und später die Moslems mit Lehm; in Asien verwendeten ihn die Indus-Völker, die buddhistischen Mönche oder die chinesischen Kaiser, die Indianer im Süden Nordamerikas, die Tolteken und Azteken in Mexiko und die Mochica in den Anden.

Nach der Eroberung Süd- und Mittelamerikas durch die Spanier verschmolzen die europäischen Techniken der Erdbauweise mit den einheimischen Traditionen, während in Afrika die Meisterschaft darin von so verschiedenen Kulturen erreicht wird wie den Berbern, den Dogon-Stämmen, den Aschantis, den Bamileken, den Haussa, den Völkern in den Königreichen von Ife und Dahomey und den Kaiserreichen von Ghana und Mali

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Lehm – aus ihm sind die phantastischen Moschee von  Burkina Faso in einer Atmosphäre von 1001-Nacht.  Aus Lehm sind die sagenumwobenen Paläste der berühmt-berüchtigten Könige von Dahomé.

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Aït-Ben-Haddou ist eine Jahrhunderte alte Lehmsiedlung des Berbervolkes im Süden Marokkos. Die historischen Häuser werden teilweise heute noch bewohnt und stellten bereits die Kulisse in zahlreichen Hollywood-Filmen.

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Aït-Ben-Haddou, oder auch Aït-Benhaddou geschrieben, liegt im Südosten Marokkos etwa 100km südöstlich von Marrakesch am Fuß der mächtigen Gebirgsregion „Hoher Atlas“. Aït-Ben-Haddou eine der wenigen noch halbwegs erhaltenen historischen Lehmsiedlungen im Süden Marokkos. Seit 1987 zählt Aït-Ben-Haddou zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Chan Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches und befand sich an der peruanischen Pazifikküste nahe der heutigen Stadt Trujillo in Peru. Sie entstand etwa um 1300, war wahrscheinlich die grösste Stadt der damaligen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent und wohl eine der grössten der Welt, die einzig aus Lehmziegeln errichtet wurde.

Verschiedene Kulturen haben ganze Städte in Lehmbauweise errichtet, von denen auf der Welt nur einige archäologische Zeugnisse erhalten geblieben sind: Jericho, das vor rund zehntausend Jahren erbaut wurde, Catal Hüyük in der Türkei, Harappa und Mohenjo-Daro in Pakistan, Achet-Aton in Ägypten, Chan-Chan in Peru, das berühmte Babylon im Irak, Medina Azzahra in der Nähe von Cordoba in Spanien, Khirokifia auf Kreta.
Auf den antiken Fundamenten sind bisweilen neue Städte errichtet worden, in denen die Erdbauweise beibehalten wurde; ein Beispiel dafür ist Lugdunum, die Hauptstadt des römischen Gallien, aus dem sich Lyon, die drittgrößte Stadt Frankreichs entwickelte. Viele der während der spanischen Eroberung in Amerika entstandenen Städte bezeugen noch jetzt die Verwendung der Lehmbauweise, wie zum Beispiel Santa Fe, die Hauptstadt des Staates New Mexico in den USA.
Lehmdörfer existieren in den Vereinigten Staaten, und vor allem zu Tausenden in ganz Europa: in den trockenen Regionen Spaniens und Italiens ebenso wie in den regenreichen Gebieten von England, Deutschland, Dänemark und Schweden. In Frankreich, wo mindestens fünfzehn Prozent der erhaltenen ländlichen Bausubstanz diese Tradition aufweist.

In der Tat baute man mit Lehmerde im 7. Jahrhundert vor Christus den berühmten Turm von Babel, dessen sieben Stockwerke die Höhe von neunzig Metern erreichten: Der erste Wolkenkratzer der Menschheit bestand aus Lehmerde! Dieser Turm hat den sozialen Katastrophen, deren Symbol er ist, nicht standgehalten. Doch zeugt die berühmte Chinesische Mauer, die, wie bekannt, am Anfang des 3.Jahrhunderts vor Christus in langen Abschnitten aus Lehmerde errichtet wurde, noch heute – mit vielen anderen Denkmälern – von der Festigkeit dieses Materials.
Aus diesem Grund haben sich viele Städte überall in der Welt zu ihrer Verteidigung mit Mauerringen aus Lehmerde umgeben: von Jericho, das wir schon erwähnt haben, bis zu der in neuerer Zeit errichteten Stadt Tiznit, die 1882 in Marokko entstand und zweifellos die letzte ist, die von derartigen Schutzmauern Gebrauch gemacht hat. Die Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Lehms wurden von zahlreichen Heerführern von alters her bis zu unseren Tagen ausgenützt. Der römische Schriftsteller Plinius der Ältere berichtet, daß sich Hannibal dieses Baustoffs um 219 vor Christus in Spanien bediente. Die amerikanische Armee nahm während des Zweiten Weltkrieges die Fähigkeiten des militärischen Ingenieurkorps in Anspruch, um Absperrungen, Gebäude und Flugpisten aus Lehmerde zu errichten

 

 

 

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Im 1. Buch Mose, auch Genesis genannt, wird die Geschichte von Adam und Eva erzählt.

Juden und Christen kennen sie.

 

Als Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hatte, ließ er im Osten einen Garten anlegen, indem prächtige Bäume standen und deren Früchte gut schmeckten.

In der Mitte standen zwei besondere Bäume. Der Baum des Lebens, dessen Früchte Unsterblichkeit schenkten und der Baum der Erkenntnis, dessen Früchte Wissen verliehen, welches für den Menschen gut und schlecht seien konnte.

In diesem Garten wurde Adam von Gott aus dem Lehm des Ackerbodens erschaffen. Adam pflegte und schützte den Garten, weil Gott es so verlangte.

Auch im Koran ist Adam derjenige, den Gott „vor den Menschen in aller Welt“ auserwählt hat und ebenso wie im Alten Testament der Stammvater aller Menschen. Die Überlieferung bringt die Erschaffung Adams in engen Zusammenhang mit dem Hauptheiligtum des Islam, der Kaba in Mekka, denn sie berichtet, dass Gott Adam aus Lehm erschuf,

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Ich suche nicht – ich finde.

Finden, das ist das völlig Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer. Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht menschlich beschränkt und eingeengt das Ziel bestimmen. Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis, für jedes neue Erleben im Außen und Innen:

Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

(Pablo Picasso)

 

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Gestalt und Entwicklung des Baumes sind ein Gleichnis des Menschen. In der Erde wurzeln, in den Himmel hinein wachsen, grünen, blühen und Frucht tragen, schließlich welken und sterben – diese Lebensgesetze bestimmen auch den Menschen. Im Schoß einer Mutter wächst er heran und erblickt er das Licht der Welt, er entfaltet seine Anlagen und Fähigkeiten, ist Anderen Nahrung und Heimat, bis er im hohen Alter oder auch in jungen Jahren stirbt.

Der Wald, das grüne Wunder von Mutter Erde

 

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Darüber hinaus ist der Baum ein Symbol für das Leben allgemein; an ihm ist der bunte Kreislauf der Jahreszeiten und die ständige Entwicklung und Wandlung alles Lebendigen beispielhaft abzulesen. Freigebig spendet er Nahrung und Holz, Schutz und Schatten, und gilt deshalb als ein natürliches Zeichen für die Mütterlichkeit der Erde

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Webb der Wald spricht >>> höre gut hin!

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Von unseren Vorfahren und und in anderen Naturreligionen  wurden bestimmte emporragende oder breit verzweigte Bäume als Sitz von Göttern oder anderen numinosen Wesen und Mächten verehrt.

Die Weltesche „Yggdrasil“ repräsentierte in der germanischen Mythologie den Weltenbaum im Zentrum des Alls, die Verbindung zwischen Erde und Himmels. Seine Wurzeln tauchen hinab bis zum Herzen der Erde und seine Krone stützt das Himmelsgewölbe. Er versinnbildlicht den staunenswerten und erschreckenden Kosmos von Stein, Pflanze, Tier, Mensch, Erde, Sternenwelt, und den Lebensrhythmus von Vergehen und Neu-Werden.

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 Unten die Linde  auf dem Jusiberg mit freier Sicht ins weite Land

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 „Nur wenige können kreativ sein!“ Und DU?

 

 

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Spirituelle Übung: Der innere Baum

Wir betrachten einen Baum, nehmen ihn dann in unser Inneres, und merken nach einiger Zeit, wie wir mit ihm übereinstimmen. Wir werden mit ihm identisch. Er wird zum Zeichen unseres Wesens und hilft uns, tiefer zu unserem Wesen zu kommen.

Wir sitzen gesammelt in Meditationshaltung, lassen den Atem gehen, werden von seinem ruhigen Rhythmus zu noch tieferer Ruhe geführt und verharren bewegungslos mit geschlossenen Augen

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Wir stellen uns vor:

Wir sind in einer schönen Parklandschaft auf einer Wanderung … durch Wiesen und Wälder und über Hügel geht der Weg. Nun kommen wir aus dem Wald auf eine größere Wiese, auf der ein schön und frei gewachsener Laubbaum steht … Wir schauen ihn an … wir sehen die Ansätze der Wurzeln, die in den Boden greifen … den kräftigen Stamm, der sich erhebt … sehen die Stelle, an der die Äste beginnen … die weite, rundliche Krone, mit ihren Ästen und Zweigen, aus denen die Blätter und die Blüten hervorgekommen sind …. Wir schauen den Baum in Ruhe an, diese gesunde, kräftige, reiche Gestalt, und lassen ihn auf uns wirken … Der Baum ist wohltuend. Wir lassen ihn in uns eindringen. Wir schauen hin und atmen ihn ein … immer tiefer kommt er in unsere Mitte … nun steht er mitten in unserem Leib …

Über den Wurzeln in mir erhebt sich der kräftige Stamm. Langsam wächst er hinauf bis zur Herzhöhe … Er gibt mir Halt, Stehkraft, Beständigkeit.  Ich lasse mich von diesem kräftigen Stamm halten, tragen, beschenken … ich nähre mich von ihm … ich bin dieser Stamm

Über dem Stamm entfalten sich in mir die stärkeren Äste und die vielen kleinen Zweige … nach allen Seiten … nach vorn und hinten … rechts und links … und nach oben … Ich entfalte mich, gebe meinem Wesen Zeit, sich zu entfalten, hinaus in die freie Luft … Blätter wachsen hervor, an tausend Stellen … sie atmen die Luft ein, die mich umgibt … leben von ihr … Sie empfangen das Licht, das von oben kommt … Beides lasse ich geschehen … Ich fühle beglückt dieses Leben.

So stehe ich kraftvoll in mir, tief verwurzelt in meinem Grund … kräftig getragen von dem Stamm … entfaltet in den Zweigen … blühend, fruchtbar für andere … emporgestreckt nach oben … und hinaus in die Welt … nach allen Seiten gerichtet … und doch zusammengehalten, eins in mir … Ich fühle mein Dasein … ich spüre mein Wesen … ich vollziehe es.

Während ich so in Fülle stehe weiß ich, wohin die Wurzeln reichen: in den letzten, tragenden Grund … Die Zweige entfalten sich in den umgebenden, freien, lufterfüllten Daseinsraum und sein Geheimnis … Das ganze Wesen wächst empor, streckt sich nach oben … empfängt von dort Licht …. Mein Wesen blüht und trägt Frucht … denen zur Freude, die um mich sind … und zur Ehre jenes Unsichtbaren, aus dem alles hervorgeht, bei dem alles endet … Verwurzelt … umgeben … hingestreckt … beschenkt … blühend und fruchttragend … überall streckt sich mein Wesen in das umfassende Geheimnis und lebt aus ihm.

(Klemens Tilmann: Übungsbuch zur Meditation, Zürich/Einsiedeln/Köln 1964  S. 119f)

 

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Frei atmen!

Eine wesentliche Grundlage der Meditation ist die Verbindung mit unserer Mutter Erde.

Indem Du Dich mit der Mutter Erde verbindest, stärkst Du Dein Wurzel-­Chakra. Damit bist Du mit Deiner Basis-Energie und mit Mutter Erde verbunden.

Auch machst Du grundlegende Erfahrungen, die mit Raum, Platz, Verbundenheit und der Bildung Deines eigenen Willens zusammenhängen.

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„Lehrt eure Kinder, was wir unseren Kindern lehrten. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen – der Mensch zur Erde. Alles ist miteinander verbunden wie, das Blut das eine Familie vereint.“

(indianische Weisheit)

 

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Die zehn Gebote der Indianer.

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Jede Selbstverwirklichung hat eben auch ihre Konsequenzen und Nachteile, die man in Kauf nehmen muss, wenn man sich selbst und seine Träume verwirklichen will. Eine Portion Mut und Selbstvertrauen gehören also dazu wenn es heißt:

“Lebe Deine Träume, aber verträume nicht dein Leben”.

Mir ist das Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Freiheit sehr wichtig und ich weiß, dass ich deshalb auch ein gewisses Maß an “Alleinsein” aushalten können muss.

Man muss damit rechnen, dass man Neider hat, die einem den Lebensstil, das Nichtangepasstsein oder die Unabhängigkeit neiden. Das sind meistens die Menschen in unserer Gesellschaft, die wenig erreicht haben und der Meinung sind nur glücklich sein zu können, wenn sie den anderen straucheln sehen. Was sind das nur für kleingeistige Mitläufer und Nichtskönner.

Ich habe mit solchen Menschen noch nicht einmal Mitleid, denn die wissen nichts vom Leben….

Wer Sich selbst lebt weiß, dass man mit Zufriedenheit, Erfüllung und innerer Ausgeglichenheit belohnt wird. Klar ist der Weg zu sich Selbst und mit sich Selbst nicht immer einfach, aber am Ende meines Lebens kann ich dann vielleicht mit dem Satz von Edith Piaf abtreten:

“ICH BEREUE NICHTS. ICH HABE GELEBT.”

 

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                      Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen
Mörike, Eduard (1804-1875)

 

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Vom Paradiesweg am Jusi zum biblischen  Paradies dem Garten Eden im Zweistromland

 

 

 

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In den biblischen Erzählungen vom Garten Eden (1 Mose 2) symbolisiert der Baum des Lebens die uranfängliche Fülle, den „Pleromatischen Paradieseszustand“ (C.G.Jung), und der Baum der Erkenntnis die Gefährdung dieser ursprünglichen Einheit.

 

 

 

 

 

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„Mutter Erde“ bietet uns eine Bodenart, die wunderbar zum Modellieren und Gestalten von Figuren geeignet ist: den Lehm. Lehm ist „… ein aus Ton und Sand bestehendes Verwitterungsprodukt verschiedenster Gesteinsarten. Der enthaltene Tonanteil wirkt im Lehm wie ein Bindemittel und verleiht diesem ältesten Werkstoff der Menschheit die nötige Klebekraft. Lehm ist also nichts anderes als stark verunreinigter Ton. In vielen Schöpfungsmythen taucht der Lehm als ein Grundbaustoff des Lebens auf. Die fruchtbare Lehmerde auf unseren Äckern ist mit organischen Zerfallprodukten versetzt, durch mineralische Anteile weist sie unterschiedliche Färbungen auf.“ (LANGE/ STADELMANN 1996, S. 34)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Du bist so jung wie Deine Zuversicht-

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt,

sie ist ein Geisteszustand.

Sie ist Schwung des Willens,

Regsamkeit der Phantasie, Stärke der Gefühle,

Sieg des Mutes über die Feigheit,

Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.

Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre

hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt,

wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.

Mit den Jahren runzelt die Haut,

mit dem Verzicht auf Begeisterung

aber runzelt die Seele.

Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen,

Angst und Hoffnungslosigkeit,

das sind die langen, langen Jahre,

die das Haupt zur Erde ziehen

und den aufrechten Geist in den Staub beugen.

Ob siebzig oder siebzehn,

im Herzen eines jeden Menschen wohnt

die Sehnsucht nach dem Wunderbaren,

das erhebende Staunen beim Anblick

der ewigen Sterne und der ewigen Gedanken

und Dinge, das furchtbare Wagnis,

die unersättliche kindliche Spannung,

was der nächste Tag wohl bringen möge,

die ausgelassene Freude und Lebenslust.

Du bist so jung wie Deine Zuversicht,

so alt wie Deine Zweifel,

so jung wie Deine Hoffnung,

so alt wie Deine Verzagtheit.

Solange die Botschaft der Schönheit,

Freude und Größe der Welt,

des Menschen und des Unendlichen,

Dein Herz erreichen, solange bist Du jung.

Erst wenn die Flügel nach unten hängen

und Dein Herz vom Schnee des Pessimismus

und vom Eis des Zynismus bedeckt ist,

dann erst bist Du wahrhaft alt geworden.

Albert  Schweitzer  1875 – 1965
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„Arbeiten mit den Händen. Wandern in der freien Natur. Essen, wenn man Hunger hat. Schlafen, wenn man müde ist. Sprechen mit den Bäumen und den Würmern. Flöten für die Vögel und auf einem Kamm blasen für die Fische. Du bekommst neue Augen für die Wunder um dich herum. Du wirst weniger verbrauchen, aber mehr und bewußter genießen. Genießen ist ein Segen. Mit wenig zufrieden sein und viel genießen ist die Kunst und das Glück von wirklich freien Menschen.“

© Phil Bosmans(1922 – 2012), belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller,    ›der moderne Franziskus‹

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Kochen mit Liebe ( es kommt auf das WIE an )

Die Gerichte sollen zur Lebendigkeit beitragen, zur Belebung der Sinne und der Geschmacksnerven. Dies gelingt nur dann, wenn die Speisen mit viel Liebe,Freude und Herzlichkeit zubereitet und serviert werden und ihrerseits auch „lebendig“ sind. Bei uns erfahren Sie – und das ist uns sehr wichtig – wie wir mit Lebensmitteln umgehen und welche Zubereitungsmethoden wir verwenden.
Neben dem Erlebnisfaktor der ernährungsbewussten Küche gewinnt vor allem die Bewahrung der regionalen Identität künftig an Bedeutung. Letzteres kann durchaus mit Elementen der Küche fremder Länder kombiniert werden, wie es dem zeitgemäßen Küchenstil entspricht. Wichtig ist uns aber stets, bei der Zubereitung der Speisen auf regionale Grundprodukte aus heimischer Landwirtschaft zurückzugreifen.

Unser Küchenkonzept beinhaltet eine ernährungs-
bewusste Küche mit frischen Zutaten und schonender Zubereitung.
Das Besondere am Kochen ist, daß alle Sinne beteiligt sind. Gerade im körperlich-geistigen Zusammenspiel und dem Verknüpfen von Sinneswahrnehmungen, dem Schmecken, Riechen, Sehen, Hören und Tasten, kann höchste Perfektion erreicht werden. Die Information über eine erforderliche Flüssigkeitsmenge zum Beispiel erfährt der Koch über den Widerstand beim Schlagen oder Kneten eines Teigs. Der Garzustand des Fleisches wird getastet, indem er mit den Fingern das Fleisch eindrückt. Hitze im Topf oder im Backofen kann sich über die Art und Lautstärke eines Geräuschs mitteilen. Die Nase stellt Alter oder die Quantität einer wichtigen Zutat fest, oder weiß um den Garzustand eines Bratens.

Die meisten Gerichte stammen noch aus einer solchen, am Körper orientierten Kochtradition und gelingen deshalb auch am besten, wenn sie ohne große technische Hilfsmittel gemacht werden. Denn genauso wie es einen richtigen Zustand der Speise gibt und sie in einem bestimmen Moment fertig ist, gibt es eine richtige Verarbeitungsweise der Zutaten, die in ihrer Vielfältigkeit von Maschinen meistens nur ungenügend imitiert werden kann. Daher arbeiten wir in einem direkten Handkontakt zu den Speisen. Nicht zuletzt auch, weil es Spaß macht. Geräte kommen nur dann zum Einsatz, wenn die Qualität nicht zu sehr leidet oder es sich um Speisen handelt, die aus einer maschinen-dominierten Zeit stammen und speziell für diese ausgedacht sind.

Spannend, wohlschmeckende Gerichte einer fundierten und aussage-starken Küche bestehen oft nur aus wenigen Zutaten, die qualitativ sehr gut sein müssen.
Wir kochen also mit reifen Früchten und Gemüsen der Jahreszeit und mit dem Fleisch von Tieren, die Bewegung haben durften. Alle Lebensmittel die aufunnatürliche Art entstanden sind, insbesondere die Welt der künstlichen Aromen, ist für uns geschmacklich nicht interessant.

Kochen für den Mund

Ein Gemälde ist in erster Linie für das Auge gemacht, Musik in erster Linie für die Ohren. Beim Essen hingegen sind alle Sinnesorgane beteiligt und man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet gleichzeitig. Auch wenn das
Auge in der Speisengeschichte eine wichtige Bedeutung zugesprochen bekommt und sogar „mitißt“, bleibt der Mund mit seiner Nase dennoch der Ort, der allein in der Lage ist, den Geschmack einer Speise zu beurteilen.

Speisenbauen heißt deshalb, Geschmacks-Erlebnisse in erster Linie für Mund und Nase zu schaffen.

Pius liest Hesse

„Und wenn Ehr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt,
lasst besser Eure Arbeit und setzt Euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen
von denen, die mit Freude arbeiten.
Denn wenn Ihr mit Gleichgültigkeit Brot backt, backt Ihr ein bitteres Brot,
das nicht einmal den halben Hunger des Menschen stillt.
Und wenn Ihr die Trauben mit Widerwillen keltert, träufelt Eure Abneigung
ein Gift in den Wein“.
Kahlil.Gibran

Backen – nicht nach Rezepten, sondern nach Gefühl. Während wir die Zutaten mischen, behalten wir im Auge, daß wir Lebensmittel handhaben, die sich je nach Wetter, Temperatur, Stimmung, Verarbeitung und Herkunft anders verhalten. Die Konsistenz der Teige erfahren wir mit Hand, Nase und Auge – ein sinnlicher Genuss, genauso so schön wie ein ofenfrisches Brot!

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Weitsicht im Alter

Gesundes Bauen und Wohnen

Gesundes Bauen mit der Natur < anklicken

Wer  ein neues Haus baut, sollte

vom ersten Spatenstich an ökologisch denken

Am besten ist die Planung natürlich, wenn das Gebäude noch gar nicht steht. Schon die Architektur der Räume kann später Einsparungen beim Energieverbrauch bringen. Achten Sie auf eine sogenannte thermische Gebäudezonierung. Die Räume, die später am wärmsten sein sollen, wie z. B. Schlafzimmer oder Wohnzimmer, sollten im Zentrum des Hauses angesiedelt werden. Räume, die weniger Wärme benötigen werden, wie Bäder oder Abstellräume, sind am Rand.

Je geringer die Oberfläche, umso energiesparsamer. Bei einem großen Haus sollten Sie deshalb überlegen, statt in die Breite lieber in die Höhe zu bauen. Durch ein Ausrichten nach der Sonne können Sie nicht nur die Heizung zurückdrehen, sondern auch viel künstliches Licht sparen. Dabei sollte das Tageslicht Ihren Tagesabläufen folgen: Am Morgen werden Sie von der Sonne geweckt, tagsüber scheint sie in die Küche in das Arbeitszimmer und am Abend können Sie vom Wohnzimmer aus dem Sonnenuntergang zusehen. Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung dieser natürlichen Lichtquelle!

Ökologisches Bauen mit Naturbaustoffen

„Zurück zum Ursprung“, lautet die Devise in vielen Bereichen unseres Lebens. Ob in der Medizin, bei der Ernährung oder bei der Bekleidung – die Natur wird wieder vermehrt geschätzt. Auch beim Bauen achten immer mehr Bauherren auf eine nachhaltige und ökologisch wertvolle Bauweise. Denn was der Natur gut tut, tut auch dem Menschen gut. Ökologisches Wohnen ist voll im Trend.

Ein neues Haus aus Holz, gedämmt durch Hanffasern? Das kann nicht stabil genug sein! Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Die natürlichen Baustoffe sind sehr robust und wirken sich außerdem positiv auf ein gesundes Klima im Gebäude aus. Grünes Wohnen ist kein Spleen von Naturschützern, sondern eine sehr sinnvolle Art der Rohstoffnutzung.

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie ausschließlich hochwertige, natürliche Materialien verwenden. Für die Wände werden gerne Lehm, Ziegel und Holz verwendet.

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Dämmwahn oder Klimarettung?   < KLICK

Welche Dämmung macht Sinn?  < Klick!

Wärmedämmung ja, aber rechnet sich das?

Risiken der Wärmedämmung

 

Styropor muss verboten werden

 

Styropor wird teuer und schädlich entsorgt

 

Der Wärmedämm-Wahnsinn geht weiter`- und warum?

 

 

Tausende Jahre lang hat der Mensch seine Häuser aus Stein, Holz, Lehm und Stroh gebaut. Diese Häuser waren stabil und schön, hatten ein angenehmes Raumklima, waren gesund und im Einklang mit der Natur.

Mit dem Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert kamen bis heute immer wieder neue Baumaterialien aus verschiedenen künstlichen Stoffen zum Einsatz, die in mehrfacher Hinsicht bedenklich sind. Die Herstellung ist aufwändig und teuer. Sie schädigen die Umwelt und die Gesundheit und bieten außerdem kein angenehmes und gesundes Raumklima. Hinsichtlich ihrer „Schönheit“ betrachte man sich z.B. nur mal diese Beton- und Stahlbauten und andere sonderbare Konstruktionen in unseren Städten.

Jetzt beginnt der Mensch jedoch sich wieder von diesen Schadstoffen und der Unnatürlichkeit abzuwenden. Er versucht wieder zurück zum Ursprung zu finden. Er kehrt allmählich zu dieser alten und natürlichen Bauweise zurück – nicht nur in funktioneller Weise, sondern auch mit einer ganz neuen Kreativität. Der Bewusstseinswandel unserer Gesellschaft ist faszinierend.

Lehm stellt (neben Holz) somit nicht nur den ältesten, sondern auch den modernsten Baustoff unserer Menschheitsgeschichte dar.

Die zahlreichen Vorteile von Lehm als Baustoff haben wir erst wieder durch unsere jahrelange destruktive Bauweise entdeckt:

  • Lehm kann relativ schnell Luftfeuchtigkeit aufnehmen und diese bei Bedarf wieder abgeben. Dadurch reguliert er die Feuchtigkeit der Raumluft und trägt somit zu einem gesunden Raumklima bei

  • Lehm speichert Wärme und trägt zur Energieeinsparung bei

  • Lehm wirkt antibakteriell und bindet Schadstoffe und trägt somit zur Verbesserung der Raumluft bei

  • Lehm ist zu 100% wiederverwertbar. Lehm kann z.B. aus alten Häusern entnommen und neu verwendet werden. Dabei überdauern Lehmbauten die Jahrhunderte.

  • Lehm schützt Holz. Durch die geringe Gleichgewichtsfeuchte werden durch Lehm Holzkonstruktionen geschützt. Chemischer Holzschutz ist hierbei gar nicht mehr notwendig

  • Lehm kann fast überall und mit geringem Einsatz von Energie und Technik gewonnen und verarbeitet werden

  • Lehm lässt sich leicht reparieren und ausbessern und eignet sich z.B. gut für das Verlegen von Leitungen und Rohren, …

  • Lehm bietet einen guten Schall – und Trittschutz

  • Lehm lädt zur kreativen Gestaltung ein. Der Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt! Lehmbauten sind lebendig

  • Lehm ist ein kostengünstiger Baustoff, der sich zur handwerklichen Verarbeitung gut eignet. Mit keinem anderen Material kann man so einfach bauen. Deshalb ist Lehm prädestiniert für Selbstbau – Projekte!

  • Lehm schirmt hochfrequente Strahlung ab! 99,99% von hochfrequenter Strahlung durch Mobilfunknetze, Schnurlostelefone, Netzwerke, UMTS, GPS werden abgeschirmt. So gut können keine anderen massiven Baustoffe abschirmen.

  • Lehm, ein Baustoff der Natur  < Klick

  • Wie kann man mit Lehm Häuser bauen:

  • Lebens(T)räume aus Holz und Lehm,                              zwei gelungene Beispiele:  +++   klicken wiederholen

 

Natur-Werkstatt/Lehm-Seminare

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Bauen und Renovieren

http://lernpunktlehm.de/wp3/?tag=lehmbauseminare

http://www.eiwa-lehmbau.de/seminare_1.php

http://www.lehmbaukontor.de/pages/veranstalter-lehmbauseminar.php

http://www.egginger-naturbaustoffe.de/seminare/lehmbauseminare/

http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/sitemap/Lehmbauseminar.html

http://www.naturbauhof.de/seminare.php

http://www.artefact.de/de/veranstaltungen/lehmbau-weiterbildung-ausbildung.html

http://www.initiative-rodachtal.de/352,310,0,0,0/Lehmbauseminar.htm

http://www.lehmhaus.de/de/Lehmbauworkshop.php

http://www.lehm-bau-kunst.de

http://www.bauhandwerk.de/artikel/bhw_Lehmbautechniken_lernen_1176611.html

http://www.lichtmirakel.ch/lehm-und-mosaik.html

Lehmofenbau

http://www.weiterbildung-in-ostbayern.de/bau-eines-lehmbackofens-1080.html

https://tauschring-mittelbaden.de/verwalt/pdf/termin/user/termin_info_436.pdf

http://www.holzofen-projekte.de/lehmofen-selber-bauen.html

http://www.naturanum.de/produkte/seminar-lehmofenbau/

http://www.lehm-erlebniswelt.de/19.html

http://www.baufachfrau-berlin.de/index.php?id=282

https://www.vaeter-zeit.de/lehmofen-bauen/brotbacken.php

http://www.briel-elemente-erleben.de/lehmofenbau

http://www.guteshaus.de/lehm/Backofen/Backofen-copyright-by-steffen-mau.html

http://www.weichenstellen.de/blog/erfahrungs-bericht-wir-bauen-einen-lbo/

http://www.denkmalhofgernewitz.de/fileadmin/data/dokumente/backofenbau_2015.pdf

http://2011.luft.de/selbstversorgung/handwerk/lehmofen-bauen/

 Grundofen und Heizwände

http://www.oekologisch-bauen.info/haustechnik/heizsysteme/holzoefen-heizen-mit-holz/lehmofen.html

http://www.dieofenschule.de/Seminare/

http://www.holzofen-projekte.de/lehmofen-selber-bauen.html

http://www.grundofen-meyer.de/index.php/selbstbausatz/

http://www.eigen-ofen.de/?l=selbst_gebaut

http://www.grundofenbau.eu/

http://www.hypocauston.de/Ofentheorie.html

http://www.bosy-online.de/Hypokaustenheizung/Ziegel-Wandheizung-Hypothermal.pdf

 Lehmbauer werden; Schulung zur Fackkraft LEHMBAU

Video> https://www.youtube.com/watch?v=rkJls61xWjY

http://docplayer.org/11769334-Anerkannte-weiterbildungsabschluesse-im-lehmbau-in-deutschland.html

http://www.dachverband-lehm.de/bildung/fachkraft-lehmbau

http://www.clayblog.de/2015/05/lehmbau-fachkraefte-made-in-duesseldorf/

http://www.artefact.de/de/veranstaltungen/lehmbau-weiterbildung-ausbildung.html

https://hwk-koblenz.de/?id=372

http://www.zrs-berlin.de/lehre/fachkraft-lehmbau-dvl

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/fachkraft-im-lehmbau/150/3067/146619

http://www.lehmbaukontor.de/pages/veranstalter-lehmbauseminar.php

http://www.n24.de/n24/Wissen/Wohnen/d/4040456/bauen-mit-nachwachsenden-rohstoffen.html

 

Kunst mit Lehm

http://www.kunst-keramik-atelier.de/projekte/

http://www.istwerk.de/werkstatt-und-naturprojekte/lehmprojekte.html

http://www.museumsdorf-glashuette.de/seite/110763/rund-um-glash%C3%BCtte.html

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Hobbys/Toepfern/

http://www.lehmhuus.ch/pdf/kursprogramm/Lehmhuus_Kursprogramm_1_2016_Web.pdf

http://www.oberoesterreich.at/oesterreich/poi/430011210/keramik-atelier-roswitha-pernausl.html

http://www.jugendkunst.de/kurse/day/4.html

 Pädagogik mit Lehm an Kitas und Schulen

http://lernpunktlehm.de/wp3/?p=849

http://www.weiterbildungsinitiative.de/uploads/tx_keeducationprovider/SOAL_Fortbildung_Lehm-in-der-Kita.pdf

http://www.kreativwerk.com/selber-machen/workshops/f%C3%BCr-p%C3%A4dagogen/

http://www.spielpaedagogik.eu/pdf/Chris%20Vollmer%20-%20Wir%20machen%20mehr%20aus%20unserem%20Lehm.pdf

http://www.interglotz.de/de/lehm.html

http://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/roter-lehm-als-beziehungskitt-fuer-heimkinder-id1014556.html

http://www.buendnis-toleranz.de/themen/demokratie/165052/raeume-durch-erleben-entwerfen-baukunst-aktionen-mit-lehm-von-bun

http://www.lehm-waldemar-eider.de/lehm-projekte-mit-kindern/

http://www.lehm-design-raum.de/de/fokus/paedagogik/

http://bergischer-naturschutzverein.de/themen/naturpaedagogik/

https://www.baubiologie.de/bauen-mit-lehm-fuer-gross-und-klein/

https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/fuehlen-koerper/die-welt-begreifen-5523

Ergotheraphie mit Lehm und Ton

 

Historisches Töpfern und Brennen

http://www.neccessaire.com/keramikseminar/einfuehrung.htm

https://bodenseenotizen.wordpress.com/2016/07/11/campus-galli-2016-der-toepferofen-im-betrieb/

http://www.goldgrubenkeramik.de/ihr-vorteil/feldbrand/

http://www.lenaia.ch/experimentellearchaeologie/toepfern/experimentellearchaeologietoepfern.html

http://www.swr.de/blog/diedurchblicker/2013/07/23/toepfern-wie-im-mittelalter/

http://maxluzi.de/erdbrand-workshop-der-uni-berlin/

http://www.kalkspatz.de/forum3/viewtopic.php?t=1363

http://www.axelsteinbach.de/tech/text-tech-feldbrand.htm

http://www.anleitung-zum-toepfern.de/was-ist-holzbrandkeramik/

http://www.weseker-heimatverein.de/geschichte_der-feldbrandmeiler/

 

Lehmseifen und Lehmkosmetik herstellen

http://www.naturkosmetik-werkstatt.at/shop/tonerden-erden-lehm-pulver/

http://www.ecowoman.de/21-mode-kosmetik/1121-selbstgemachte-seife-ist-gut-fuer-die-haut-rezept-fuer-naturkosmetik

http://naturseife-und-kosmetik.de/heilerde-gesichtsmasken-selber-machen-und-heilerde-zur-innerlichen-anwendung/

https://langsamerleben.wordpress.com/category/naturkosmetik-2/

http://www.smarticular.net/naturseifen-selbst-herstellen-eine-einfuehrung/

http://www.greenaliving.de/aleppo-seife/

Naturerde kaufen >>http://www.naturgarten.com/contents/de/d253.htm

Lehmbäder und Lehm-Wellness

http://www.menschel.com/wellness-spa/verwoehnbehandlungen-massagen/lehm-serailbad.html

http://www.meine-vitalitaet.de/aussehen/haut/hautpflege/wirkung-von-heilerde-wie-kuren-und-masken-heilen.html

http://www.ich-massiere-sie.de/honigmassage-lehmpackungen/

http://www.natuerlich-online.ch/fileadmin/Natuerlich/Archiv/2003/08-03/46-51_Heilerde.pdf

http://www.lehmhof-lindig.de/seiten/lehmwellness.php

http://www.landhotel-kern.de/bio-wellness/bio-body-behandlungen/lehmwellness/

http://www.eifelzeitung.de/region/vulkaneifel-dau/lehmstampfbecken-zieht-magisch-an-2-10222/

http://www.tourismus-bw.de/Wohlsein/heilende-Erde

http://www.lehmdoktor.de/resources/schaurein2.pdf

http://schrotundkorn.de/gesundheitwohlfuehlen/lesen/201211w01.html

http://www.gesundheitstrends.de/service/selbsthilfe/heilerde.php

http://www.fid-gesundheitswissen.de/orthomolekulare-medizin/wie-sie-vitamine-und-mineralstoffe-richtig-einnehmen/heilerde-nu

 

 

 

 

 

 

 

 

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L E H M b e g r e i f e n

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Lehm gibt es  am Albtrauf in großen Mengen.

Nicht nur in den ehemaligen Lehmgruben und Ziegeleien, wo roher Lehm noch „offen“-sichtlich ist.
Mit dem Kulturweg Lehm soll ein Bodenschatz zur Geltung kommen bzw. die reale Existenz von Lehm als Kulturgut deutlich werden
Die Bewohner des Albtraufs sollen den Wert und die Besonderheit ihrer Heimat-Erde erkennen und sich mit ihr weitesgehend identifizieren.

8 Bildungs-Abende zum Bodenschatz Lehm
8 x Begreifbares zum Kulturweg Lehm

Lehm-Zeit  am Albtrauf:

Mittwoch 1. März in Neuffen / „Schützenhaus“
„Lehm macht Geschichte“
Lehmtempel von Mali bis Basel,
Lehm bei Kelten, Römern und Alemannen.
Fachwerkhäuser aus Holz und Lehm von anno 400 bis heute
sowie Präsentation des Lehm-Talers

Mittwoch 8. März in Nürtingen / „Alte Seegras-Spinnerei“
„Bau-Sanierung und Denkmalschutz mit Lehm“
Mittwoch 15.März in Metzingen-Glems / „Hirschen“
„Lehmputze und Lehmfarben“ mit SWF-Baucoach Waldemar Eider

Mittwoch 22.März in Beuren
„Wellness mit Lehm“
Lehm-Kosmetik; Heilerde zur körperlichen Anwendung für Außen und Innen, Lehm-Sauna, Lehm-Tretbecken, Ergotherapie mit Lehm und Ton; Wohlfühlräume, Gesunde Wärme mit Lehmwand-Heizsystem

Mittwoch 29. März in Hülben
„Kinder lieben Lehm“

https://sinnesweg1dotcom.wordpress.com/2016/05/08/kinder-lieben-lehm/   <<< klicken

Nur wer greifen lernt, kann auch begreifen

Zeichnung des Weltenbaums der Maya

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß,
dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird,
hat zumindest angefangen,
den Sinn des Lebens zu begreifen.

Rabindranath Tagore

Lehm lernt man begreifen, wenn man Lehm mit den Händen greift

und was sinnvoll Schönes gestaltet.

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Erde als Urgrund, auf die und mit der wir bauen.  

Mutter Erde“ bietet uns eine Bodenart, die wunderbar zum Modellieren und Gestalten von Figuren geeignet ist: den Lehm.

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Lehm ist „… ein aus Ton und Sand bestehendes Verwitterungsprodukt verschiedenster Gesteinsarten. Der enthaltene Tonanteil wirkt im Lehm wie ein Bindemittel und verleiht diesem ältesten Werkstoff der Menschheit die nötige Klebekraft. Lehm ist also nichts anderes als stark verunreinigter Ton. In vielen Schöpfungsmythen taucht der Lehm als ein Grundbaustoff des Lebens auf. Die fruchtbare Lehmerde auf unseren Äckern ist mit organischen Zerfallprodukten versetzt, durch mineralische Anteile weist sie unterschiedliche Färbungen auf.“

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Lehm ist – genauso wie Ton – fast überall zu finden.                              Klebriges Erdreich, z.B. im eigenen Garten, an Fluss- und Bachläufen, bei Baustellen oder auch Kiesgruben, lässt auf Lehmvorkommen schließen. Mit einem Test kann herausgefunden werden, ob es sich um den gesuchten Lehmboden handelt. Dazu nimmt man ein bisschen Erde und feuchtet diese mit Wasser oder Spucke an. Lässt sich die feuchte Erde zu einer Kugel formen und bröselt beim Herunterfallen auf den Boden nicht auseinander, handelt es sich um Lehm.

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Kinder lieben Lehm > klicken

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Lehm – Feuer – Brot

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Pius&amp;Wolf.NEU

Es war im Jahr 1992 als ich mit einigen Gleichgesinnten die Eigenbrötler-Initiative ins Leben rief und unter dem Motto „Lehm-Feuer-Brot“ Seminare anbot.

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Die Wirksamkeit der Elemente:

Erde – Wasser – Luft – Feuer

Das Arbeiten mit Lehm und insbesonders der Lehmofenbau hat wie die Herstellung des Brotes eine natürliche Gemeinsamkeit.

Aus Mutter Erde nehmen wir den Lehm und mischen ihn mit Wasser. Nach dem Trocknen mit Luft kommt zum Schluß zum Erhärten mit dem Brennen das Feuer

Beim Brot ist es das Korn aus Mutter Erde, dann Wasser und Luft durch das Kneten und die Gärung. Zum Abschluß dann das Feuer im Holzbackofen.

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Halten  wir zunächst Ausblick nach dem  UrBaustoff  L e h m 

Lehm, weltweit natürlichster Baustoff

Im Anfang die Erde > anklicken

 Lehm besteht aus Sand, Ton und Schluff (Feinsand) und entsteht durch die Verwitterung von Fest- oder Lockergesteinen oder durch die unsortierte Ablagerung seiner Bestandteile. Lehm kommt hauptsächlich in kalkhaltigen Regionen vor.

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Lehm ist einer der ältesten Baustoffe der Menschen wie z. B. die chinesische Mauer beweist und wird seit Menschengedenken zum Bau von Häusern verwendet. Die ersten Bauten aus Lehm werden dem Nahen Osten und Vorderasien zugesprochen (Jericho als eine der ältesten Städte der Menschheit, der Turmbau zu Babel etc.).

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Noch heute lebt 1/3 der Weltbevölkerung in Lehmbauten.

Mehr über die Lehmgeschichte > hier klicken

Was man aus Lehm alles machen kann;

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nicht nur  Häuser b a u e n  mit Lehm

sondern auch:

  •  Haus-Sanierung und  wohngesunder Innenausbau

  •  Putze und Anstriche aus Lehm

  • Fußböden  aus  Lehm

  • Holzbacköfen aus Lehm

  • Grundöfen für warme Stuben / Heizbare Wände

  • Kunst mit Lehm

  • Kinder basteln mit Lehm

  • Ergotherapie mit Lehm und Ton

  • Gefäße u. Kunststücke aus Lehm töpfern und brennen

  • Terrakotta-Platten und Ziersteine brennen

  • Verpackung aus Lehm, Holzfasern und Milchsäure

    Styropor gilt als Umweltkiller unter den Verpackungen. Wissenschaftler haben deshalb eine biologische Alternative entwickelt, die man bald sogar essen kann.

    Bio-Verpackung > Klick

Heilen und Wellness mit Lehm

  • in Lehm baden

  • Lehmtreten

  • Lehm-Sauna

  • Trink-Kuren mit Heilerde

  • Lehm-Kosmetik

  • Seifen sieden mit Lehmanteil

  • Baumpflege mit Lehm

  • Frisuren mit Lehmanteilen

    KULINARISCHES mit Lehm

  • Leckeres aus dem Lehm-Backofen

  • Hähnchen oder Lammkeule im Lehmmantel gebacken

  • Heisse Kartoffeln lehmgehüllt aus der Glut

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 Interessant auch zum Thema Lehm >>klicken

Der Lehmbau in Deutschland

In Deutschland wurde im Mittelalter der Lehm hauptsächlich für die Ausfachung und das Verputzen von Fachwerkhäusern benutzt. Der Lehm kam auch für Strohdächer als Brandschutz zum Einsatz. Hier ist es so gehandhabt worden, dass unter dem Strohdach ein zweites Dach aus Lehm gebaut wurde, so diente das Strohdach als Witterungsschutz für den Lehm und der Lehm wie gesagt zum Feuerschutz.

Als im 18. Jahrhundert Maria Theresia und Friedrich der Große gesetzliche Verordnungen erließen, die den Lehmbau förderten, entstanden unzählige Lehm-Fachwerkhäuser und Lehmziegelhäuser. Vorteilhaft war, dass Lehm gute Feuerbeständigkeit aufwies.

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Zahlreich – von uns bestaunte – Fachwerkhäuser wurden vor über 200 Jahren gebaut und die Gefache mit Stroh-Lehm ausgefüllt.

Ende des 18. Jahrhunderts kam zusätzlich einer der wichtigsten Impulse für den Lehmbau aus Frankreich. Francois Cointeraux verfasste 4 Schriften über den französischen Stampflehmbau, die 1793 ins deutsche übersetzt wurden und entfachte das Interesse am Baustoff Lehm.

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Das 1795 gebaute älteste noch bewohnte Stampflehmhaus  in Meldorf wurde 1993 saniert.

In Weilburg an der Lahn steht das höchste

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 Es handelt sich um ein am Hang erbautes Haus (1825-1828), das an der Talseite mit einer fünfgeschossigen massiven Stamplehmwand errichtet wurde.(Bild unten)

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Lesen wir die Geschichte von Gustav von Bodelschwing, det 1907 als Missions-Pfarrer von Afrika nach Deutschland zurückkehrte und in Bethel eine Lehm-Siedlung errichtete-

„Das treue Bethel lockte zurück in einen stillen Bergungsort. Aber die Freunde in der alten ländlichen Gemeinde lockten stärker: „Wir bauen Dir eine Heimat aus Lehm. Wir helfen Dir bauen”. Gemeinsam wurde das Fundament ausgeschachtet. Wo auf den Nachbarhöfen nach der Frühjahrsaussaat Pferde ruhend im Stalle standen, wurden sie angeschirrt, um Steine, Sand und Kalk für die Kellerwände anzufahren. Auf den Grundmauern errichtete der Zimmermeister mit kundiger Hand, wie früher bei den alten deutschen Fachwerk-Häusern, zunächst das Dach, von nur wenigen Ständern gestützt.

Durch gemeinsames frohes Langen von Hand zu Hand wurde es mit Pfannen gedeckt. Dann kam die große Freudenzeit. Das uralte Baumaterial der Menschheit, der ungebrannte Lehm, kam wieder zu Ehren. Mit bloßen Füßen traten wir ihn zu einem zähen Brei. Frauenhände, Männerhände, Hände von Großvätern und Großmüttern, jungen Burschen und jungen Mädchen, und vor allem von Kindern kneteten auf dem bereitstehenden Tische den Lehm zu Broten. Wir warfen die Brote dem Meister zu, und der verlegte sie unter dem Schutz des Daches nach der Schnur ungeformt und ungetrocknet, wie die Schwalbe ihr Nest baut. Als die starken Lehmmauern hoch geführt waren, reihte sich eine weitere Arbeit an die andere. Die Kunst und Erfahrungen des Handwerks verbanden sich mit der Tätigkeit der Familie und der freien Hilfe ihrer Nachbarn, Freunde und Verwandten.

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Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Die mehr als 300 kleinen einzelnen Einfamilienhäuser, die im Anschluß an jenen ersten Bau entstanden, oder in Westfalen und Rheinland jetzt im Entstehen begriffen sind, sind der Zahl nach freilich ein Tropfen auf den glühend heißen Stein unserer Heimatnot. Die Hauptsache an ihnen ist nicht, daß sie trocken und standhaft sind, auch nicht, daß sie der Regel nach erheblich billiger sind, als andere Häuser. Viel bedeutsamer ist es, daß die Menschen durch den Bau ihres Lehmhauses wieder ganz ursprünglich in die Schöpferarbeit Gottes hineingestellt werden. Die siedelnde Familie gelangt durch die Arbeit ihrer Hände wieder in die einfachste, handgreifliche Verbundenheit mit der Mutter Erde.

Nicht harter, kalter Stein wird verwandt, sondern der heimatliche Boden, so wie ihn Gott hat werden lassen. Der Siedler formt mit seinen Händen den Lehmballen, wie es ihm gefällt, und ahnt dabei etwas von der Schöpfermacht, die alles geschaffen hat. Vom 5jährigen Kinde bis zur alten Großmutter ist alles mit einer ursprünglichen Wonne bei der Arbeit. Das Kind greift nach dem Ballen wie im Spiel, und der Erwachsene wird bei der Arbeit wieder zum fröhlich spielenden Kinde. Ein Stück des ursprünglichen Menschen wird wieder wach und unbewußt wird der Mensch mit seiner heimatlichen Erde verbunden. Indem die Familie mit eigenen Händen den Lehm bereitet, zwischen dessen Wänden sie in Zukunft die Zeit von Geburt bis Sterben hinbringt, entsteht eine Verknüpfung mit der Schöpferwelt, die so leicht nicht wieder gelöst werden kann.

Und doch ist auch das nicht das Entscheidende bei unserm Lehmbau. Die Geschichte unserer Arbeit hat es uns als Beigabe in den Schoß gelegt; sicherlich die wichtigste, wenn nicht eine unbedingt notwendige Beigabe. Wie es heute nicht die größte Not ist, daß wir den Zusammenhang zu Gottes Schöpferwelt verloren haben, sondern den Zusammenhang zu unserm Nächsten, so will der Lehmbau nicht in erster Linie naturverbundene Menschen schaffen, sondern den Menschen wieder zu seinem Mitmenschen hinführen.

Während des größten Teils der Bauzeit ist der Siedler auf die Mitarbeit der ganzen Familie, der Verwandtschaft und Nachbarschaft angewiesen. Der Bau eines Lehmhauses ist einfach ohne diese freiwillige Mitarbeit nicht möglich. Der Lehmbau würde seine Seele verlieren, wenn diese Arbeit ausgeschaltet würde. Die Familie, die oft nur noch durch Tisch- und Schlafgemeinschaft zusammengehalten ist, hat plötzlich wieder eine gemeinsame Aufgabe, die die Familie fest aneinanderkettet. Treffend sagt einer unserer Freunde, was der Bau des Lehmhauses für die Familie bedeutet: „Das Heim ist für die Siedlerfamilie nicht ein Geschäft, sondern ein Erlebnis, nicht eine Ware, sondern ein Werk.” – Die freiwillige Mitarbeit der Nachbarschaft verpflichtet und verbindet die Häuser wieder untereinander, man fühlt sich wieder eingeordnet in den Verband der nachbarlichen Gemeinschaft“

 

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Wenden wir uns nun der Lehmbau-Entwicklung seit der Jahrtausendwende zu.

Wir wissen: Lehm ist der am längsten und gründlichsten erprobte Baustoff der Menschheit. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Widerstandsfähigkeit, Hochwertigkeit und gesundheitliche Verträglichkeit von Lehm unter Beweis gestellt. Unsere Herausforderung ist es, aus Lehm noch mehr zu machen.

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Interessantes über Lehmputze > klicken

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In den 90er Jahren erlebte dieses Naturmaterial eine ungewöhnliche Renaisance. Viele umweltbewußte Menschen fingen wieder an mit Lehm zu bauen

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Überall und uralt = Lehm

 

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 Die Lehmbauer zeigen wie es gemacht wird : klicken

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Matschen, basteln und spielen mit Lehm + KLICK

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Gemeinsam ein Lehm-Haus bauen: nach Gustav von Bodelschwing

 

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Gemeinsamer Lehmbackofen-Bau im Waldkindergarten

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Lehm und Lebensfreude in KOHLBERG ; Kreativität und Wanderlust

Drei Alleinstellungmerkmale sind bezeichnend

für Kohlberg:

1. Die Weitsicit vom Jusi,

2. Der Bodenschatz Lehm

3. Die lebensfreudige Kultur in der Kelter

 Begleitende Seiten sind:

Lehm – Feuer – Brot  << Klick

Lust auf Lehm <<Klick

Kinder lieben Lehm << Klick

Besinnungsweg Mutter ERDE <<Klick

Das Dorf mit Weitsicht

Der Ausblick vom Jusi ist überwältigend: Nirgends sonst kann man den Albrand besser überblicken als hier, weil auf dem gesamten Aufstieg von Kohlberg kein Wald die Sicht einschränkt. Das Panorama reicht vom Hohenzollern bis zu den drei Kaiserbergen und vom Schwarzwald über den Schönbuch und die Fildern bis zum Schwäbisch-Fränkischen Wald.

 

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Das Naturschutzgebiet Jusi.

Der Berg ist als ehemaliger Vulkanschlot eine geologische Besonderheit

Der Jusi weist schutzbedürftige Lebensräume wie Halbtrockenrasen, Felsen und naturnahe Laubwälder auf und ist damit Refugium zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

Kernstück des fast 50 Hektar großen Naturschutzgebiets ist der waldfreie, weit ins Albvorland hinausragende Bergrücken des Jusi mit seinen teilweise verbuschten Halbtrockenrasen. Aber auch der angrenzende Laubwald mit seltenen Baumarten und wertvollen Altholzbeständen und weiter im Süden die Wiesen. Hecken, Feldgehölze und Streuobstbestände bereichern das Schutzgebiet.

 

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„Damit das Gelände Rückzugsgebiet vieler bedrohter Arten bleibt, sind gehörige Anstrengungen erforderlich“, sagt Schneider. „Zum einen müssen die Halbtrockenrasen regelmäßig mit Schafen beweidet werden, damit sie nicht verbuschen. Zum anderen müssen die Besuchermassen gelenkt werden.“ Letzteres geschieht mit Hilfe von Schautafeln, mit Hilfe eines Faltblatts sowie eines sachkundig geschriebenen Führers und sonntäglicher Führungen durch die Volunteers des Landkreises Esslingen.

Bereits kurz nachdem das Regierungspräsidium den Jusi unter Naturschutz gestellt hatte, konnten die starken Vegetationsschäden am Aufstiegsweg gestoppt werden: Die Trampelpfade, die vom eigentlichen Weg abwichen, wurden geschlossen und der Hauptweg saniert. An den steilsten Stellen wurden Stufen angelegt.

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„Der Jusi hat seine Besonderheit dem vulkanischen Ursprung zu verdanken. Er ist mit über 1000 Metern Durchmesser der größte herausgewitterte Vulkanschlot des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets“, so der Regierungsvizepräsident. Und da sich der Berg direkt am Albrand befindet, ragt er von Westen gesehen aus dem Albvorland auf, hängt aber im Südosten mit der Schwäbischen Alb zusammen.

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In diesem Luftbild gut zu sehen_ In der Mitte am Weitesten nach rechts reichende Landzunge

Der Jusi besteht aus Vulkantuff – feinsten Lavateilchen, die nach den Vulkanausbrüchen im Tertiär, vor 16 bis 20 Millionen Jahren, beim Erkalten mit Gesteinsbruchstücken des durchschlagenen Gebirges zusammengebacken wurden. Am Anstiegsweg über den Jusirücken fallen drei große Kalkgesteinsbrocken auf: Es sind herausgewitterte Weißjura-Sinkschollen, die während der mehrmaligen Vulkanausbrüche aus den Schloträndern abbrachen und in die Vulkanröhre sanken.

Die besonderen Pflanzen- und Tierarten, die den Jusi auszeichnen, können Spaziergänger von den Wanderwegen aus beobachten. Charakteristische Pflanzen der Halbtrockenrasen und Schafweiden sind zum Beispiel Disteln, Thymian, Dornige Hauhechel und Enziane. Sie werden von den Schafen wegen der Stacheln, der ätherischen Öle oder bitterer, giftiger Inhaltsstoffe gemieden. Im Frühsommer können Orchideen wie Bienenragwurz und Mückenhandwurz bewundert werden. Seltene Heuschreckenarten wie der Braune Grashüpfer und die Blauflügelige Ödlandschrecke sind auf Vulkanschutt und Felsen auszumachen. Eine Vielzahl an Vögeln unterstreicht den hohen Wert des Schutzgebiets, wie Baumpieper, Neuntöter, Mönchsgrasmücke und Goldammer. Im Laubwald gedeihen die Türkenbundlilie und Orchideen wie Stattliches Knabenkraut oder Rotes und Weißes Waldvögelein. Eine Besonderheit ist der Eichen-Trockenwald mit Traubeneiche, Elsbeere und Kreuzungsformen aus Flaumeiche und Traubeneiche. In der Krautschicht kommen hier tief wurzelnde, Trockenheit ertragende Pflanzen wie Ästige Graslilie, Pfirsichblättrige Glockenblume und Kalkaster vor.

Den Jusi als Wanderberg zu preisen, hieße Eulen nach Athen tragen, zumal ein Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins und ein geologischer Lehrpfad über den Jusi führen und eine Feuerstelle mit Schutzhütte in der Nähe des Jusigipfels zur Rast einladen.

Auf zum Jusi

 

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Mehr über Lehm > > klicken

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Die Dörfer des ländlichen Raumes sind gekennzeichnet durch den demografischen Wandel. Die Bevölkerung wird weniger, älter und bunter. Hierdurch kommt es zu einer umfassenden und tiefgreifenden Veränderung des ländlichen Raumes. Nicht nur die Infrastruktur der Dörfer ist von diesem Wandel betroffen, sondern auch im größeren Umfang die Lebens- und damit die Sozialstrukturen

Wie bauen wir unsere Häuser zukünftig >

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Kinder lieben Lehm

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Wo Kinderarbeit Spass macht und das „Begreifen“ mit den Händen erfolgt.

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 Projekt: Sinnliches Erleben und Kreativität!

Geplant ist, im Außengelände des Kinderhauses KoppelKinder e.V. eine Lehmbaustelle einzurichten. Sie soll unseren Stadtkindern die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit diesem Naturmaterial zu befassen und anhand praktischer Erfahrungen Fragen zu  entwickeln. Der Baustoff Lehm eignet sich hervorragend für Experimente, Beobachtungen und die Umsetzung eigener Ideen.

  • Wo kommt Lehm in der Natur vor?

  • Welchen Einfluss haben die drei Elemente Wasser, Luft und Feuer auf den Lehm?

  • Was können wir aus Lehm bauen?

  • Wie hält eine Lehmwand? Welche natürlichen Hilfsmittel gibt es (Stroh, Weide…)?

  • Wie wurde der Baustoff Lehm früher verwendet, als es noch kein Beton gab?    (historische, technische und gesellschaftliche Bedeutung des Werkstoffs)

  • Was sind Lehmziegel und wie werden sie hergestellt?

  • Wie werden Gebrauchsgegenstände aus Lehm/Ton hergestellt?

  • Wie wird Lehm in anderen Kulturen genutzt?

  • Was macht eine Lehmwespe?

Neben eigener praktischer Erfahrungen wird das Thema Lehm für die Kinder in Exkursionen anschaulich  vertieft.

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Lehmbau von Kindern< unbedingt klickenLehmkunst Berlin

In einer Zeit, in der mehr auf die intellektuelle Lernfähigkeit des Menschen gesetzt wird, ist es umso wichtiger, wieder mit den Händen zu „begreifen“.

Begreifen durch ein ganzheitliches Tun. 

Alle Sinne in Anspruch nehmen beim handwerklichen Arbeiten mit Lehm, Stein und Holz.

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 Mit Begeiterung voll dabei

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 Im Kindergarten St. Antonius in Holsterhausen wird mit Hilfe von Eltern und Kindern ein Lehmhaus gebaut. Diese Aktion ist die erste Maßnahme zur natürlichen Umgestaltung des Außengeländes.

  • Mit bloßen Händen und Füßen bearbeitet – kein Material bietet mehr direkte Erfahrungsmöglichkeiten als der Naturstoff Lehm.

Die Erfahrungen, die während der Lehmprojektwoche gesammelt werden können, hält die Kindergartenleiterin für besonders wichtig. „Wir wollen unseren Kindern die Möglichkeit geben, Lehm mit allen Sinnen zu erfassen. Das war auch ein Grund zur Auswahl dieses außergewöhnlichen Projektes.“

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Drei Tonnen Lehm zu verarbeiten
In einer Woche sollen Eltern und Kinder jeweils von 9 bis 17 Uhr etwa drei Tonnen Lehm verarbeiten. „Wir erwarten sicher viel von unseren Familien in dieser Woche. Aber ich glaube, dass all der Schweiß und die Mühe sich lohnen wird“, sagt die Leiterin. Das Projekt werde die Beziehungen positiv verändern. „Zu sehen, was man als Gemeinschaft schaffen kann, das schweißt zusammen.“

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Bildung & Kreativität

Wer weiß schon, dass sich Lehm richtig gut zum Spielen, Schmieren, Kneten, Matschen, Formen und Bauen eignet? Das begeistert nicht nur Kinder. Die Arbeit mit dem magischen Baustoff Lehm erdet und fasziniert jeden, der damit in Berührung kommt. Ob Spielhütten, Öfen oder Ministädte aus Lehm oder das Holzskelett, welches sich mit Lehm zur Spielhütte verwandelt.

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Immer wieder großes Staunen

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 und vom Lehm leidenschaftlich in Anspruch genommen

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Bei dieser Lehm-Arbeit gibt es „kein falsch“ machen.

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Die Kinder sind begeistert davon, aus Lehm etwas „Sinn“-volles gestalten zu können.

Eine ausgebildete Erzieherin will Kinder erreichen und sie in ihrer Entwicklung unterstützen..

Schon früh ist zu beobachten, dass Kinder, die sich kreativ gestaltend ausdrücken.

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Ruhe und Konzentration finden. Von ihrem Tun geht eine besondere Ernsthaftigkeit aus ein „ganz in diesem Moment (im jetzt),  ja ein„ganz beseelt“ sein.

Das Material in seiner Vielfalt regt das Kind zum Tun an, fordert es gleichermaßen auf und heraus.

In der Reggiopädagogik heißt es dazu: „Die Gegenstände und die Objekte der Umwelt sind wichtige und aktive Gesprächspartner des Kindes. Wir können von einem Dialog zwischen Kind und Objekten und einem Lerne durch sie sprechen.“

Das Kind hat die Möglichkeit sich eigenmächtig und intuitiv für das Material zu entscheiden, welches seinem aktuellen Bedürfnis entspricht.

Somit erlebt es sich als Gestalter des Prozesses und übernimmt Verantwortung.   Mehr dazu > bitte klicken

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Lehm ist Futter für die Sinne und Quelle ästhetischer Erfahrungen

In der Kita sind eine Kinderkunstwerkstatt unverzichtbare Orte für ästhetische Erfahrungen. Es sind Orte, die der kindlichen Wahrnehmungswelt Raum geben, wo sich aus sinnlichen Erfahrungsprozessen, Kreativität und der kindlichen Lebensgeschichte ästhetische Erfahrungen bilden. Dort stehen den Kindern Farben, Papiere, Kleber, Tone und Naturmaterialien, aber auch im Handel und in der Industrie abfallende Materialien zur Verfügung.

Auch ein Lehm-Atelier gehört dazu. Hier wird  fast ausschließlich mit Lehm gearbeitet. Ergänzende Materialien sind z.B. Ziegelsteine, Brettholz, Ast-Enden, Kiesel und Mosaikfliesen.

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Makunaima – gar nicht leicht auszusprechen ist dieser Name. Er kommt ja auch nicht von hier, sondern aus Brasilien. Makunaima heißt dort ein Gott, der schon als Baby die Fähigkeiten eines Erwachsenen hat, dafür aber im Alter immer kindlicher wird. Makunaima ist also jemand, der für Groß und Klein gleichermaßen da ist. Und darum heißt auch das Lehmdorf im Britzer Garten Makunaima. Denn hier können Kinder bauen wie die Großen oder zwischen den Lehmskulpturen spielen wie die Kleinen. In jeden Sommerferien sind Kinder eingeladen mitzubauen, damit hier immer wieder Neues entsteht. Anmelden müsst ihr euch dafür nicht. „Schon Zehntausende Kinder waren hier“, erzählt der Künstler Rainer Warzecha, der von Anfang an dabei ist. Begonnen hat alles vor 20 Jahren mit einem kleinen Lehmofen, der an der Britzer Mühle aufgebaut wurde. Und dann kam bald die Idee, aus dem Lehm Kunstwerke und Spielgeräte zu gestalten.

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Mehr über das Lehmdorf Makunaima >>> klicken

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Montesorri-Schule / Roter Faden:

Das intensive Erleben der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde ist fester Bestandteil aller unserer Projekte. Täglich machen wir Feuer, Kinder können Tiere beobachten, am Bach spielen, eine Waldhütte bauen, essbare Kräuter kennen lernen, im Lehm matschen und Naturkunst gestalten. Bei Zeltlagern oder Klassenfahrten mit Übernachtung gehören auch Nachtwanderungen, Beobachtungen des Sternenhimmels, sensibilisierende Spiele im Dunkeln oder – wenn es die Witterung erlaubt und die Kinder es wünschen – das Schlafen unter freiem Himmel dazu.

Wir wollen ihnen die Schönheit der Natur nahe bringen und ihnen auch die Möglichkeit bieten Stille, Kraft und Inspiration in der Natur zu erfahren.

In meiner Arbeit als Erzieherin bin ich immer wiedebegeistert von der Neugier und Motivation der Kinder. Es gibt kaum etwa,was für sie nicht wissenswert ist. Vorausgesetzt, sie können sich selber auf den Weg machen und entsprechend ihrem Interesse  handeln und  Wissen erwerben.

Maria Montessori spricht von speziellen Zeitfenstern, Material zur Verfügung zu stellen. Darin liegt die Kunst des „Erziehens“, ich nenne es die „Kunst des Begleitens.

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Stellen wir uns vor: Es gibt einen Kinder-Lehmbautag

Zaubertricks mit dem Baustoff Lehm, feuer-speiende Lehm-Drachen, farbige Erden zum Malen verwandeln einen Teil des Stadtgartens in einen großen Lehmspielplatz. Kinder mischen Farben aus Sand, Kies, Erden und Backpulver, Eiern und Quark, malen und bekleben aufgestellte Holzfaser-Wände.
Spaß macht es, den Drachen aus Weidengeflecht zu bewerfen, bis er langsam Formen annimmt und eine feste Lehmhaut bekommt.

Kinder mauern ihr eigenes kleines Traumhaus aus Lehm mit Lehmsteinchen und Lehmmörtel.
Einer Reihe mehrerer kleiner Experimente zeigt, wie trockene (Sand)körner sich bewegen, wie Sandkörner mit Wasser reagieren und was eigentlich Ton ist. Wenn man das alles dann gesehen hat, versteht man viel besser, wie ein Lehmhaus zusammen hält.

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Wie leicht ist es doch, einfach Lehm zu nehmen und ohne viel Energie zu verbrauchen, ein schönes, gutes, stabiles Haus zu bauen. An diesem Tage können sogar Erwachsene staunen und verstehen, was man so alles mit Lehm und Erde machen kann.

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Schüler bauen eim Lehmhaus >klicken

„So’n Matsch“ hieß es gestern im Freilichtmuseum.  Ferienkinder hatten die Chance, mal ihre Finger dreckig zu machen umd mitzuhelfen, einige Lehmziegel herzustellen.

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Kinder brauchen Matsch und Liebe

www.liliput-lounge.de  << bitte klicken

Kinder lieben es klebrig. Eine körperfreundliche Erziehung ist wichtig,  denn so können Eltern dabei helfen, dass ihre Kinder stark und selbstbewusst werden – und sie vor Gefahren schützen.

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Den eigenen Körper zu spüren, auf seine Bedürfnisse und Signale achten zu können, ist besonders wichtig, betont die Expertin. Nur Kinder, die ihren Gefühlen vertrauen, können und ihre eigenen Körpersignale verstehen, merken, ob ihnen etwas schmeckt oder nicht, ob sie eine Berührung angenehm finden oder nicht, können anderen Menschen Grenzen setzen.

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Doch wie können Eltern Kindern helfen, ein stabiles selbstbewusstes Gefühl für ihren Körper zu entwickeln?

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Kinder müssen lernen sich selbst zu spüren

Wir Erwachsene nehmen unseren Körper nicht mit unserem Verstand, sondern mit unseren Sinnen wahr. Wir sehen, riechen, hören, fühlen und schmecken. Kinder lernen ihren eigenen Körper mit all seinen Funktionen erst noch kennen. Und sind von Anfang an fasziniert.

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Zweitages- und Wochenendprojekte
Der Bau von ein oder zwei Lehm-Tipis, einem einfachen Lehmofen sowie der Bau und die Gestaltung lebensgroßer Lehmfiguren ist an einem Wochenende mit einem guten Teilnehmer-Team zu schaffen…

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 Plastisches Gestalten mit Lehm

Lehm ist ein einzigartiger Bodenschatz . Mit ihm baut Mensch und Tier (Z.B. Schwalben und Bienen).

Lehm dient unserer Gesundheit als Baustoff in der Wohnung und als Heilmittel. Lehm regt unsere Phantasie und Gestaltungskraft an.
Entdecken wir unsere eigene Kreativität mit dem Bodenschatz ‚Lehm‘. Gestalten lassen sich plastische Formen aus Lehm und anderen Naturmaterialien, wie Stroh, Hanf- und Flachsfasern, Weiden und Holz.
Größe, Form und Gestalt dieser  Arbeit können frei gewählt und so ein eigenes Unikat geschaffen werden.

Nachfolgende  Bilder  zeigen den Backofenbau an Schulen mit Pius Kopp

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Schüler und Eltern bauen gemeinsam einen Lehm-Backofen < klicken

lehmbackofen-schueler-der-domschu_fullIn Osnabrück: Die Schüler der Domschule bauen gemeinsam in ihrem Öko-Schul-Garten einen Lehmbackofen   mit Pius Kopp (im Hintergrund)

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Wer die Kunstwerke konservieren will, läßt sie einfach in der Sonne trocknen und wer Lust hat kann sie auch noch mit Wasserfarben oder Plaka-Farben bemalen

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Töpfern mit Kindern

Das spielerische Arbeiten mit dem schöpferischen Material Ton und Lehm  weckt die Phantasie. Die zielorientierte Aufbauarbeit fördert Ausdauer und handwerkliches Geschick. An erster Stelle steht jedoch das Erlebnis des Formens mit den Händen – mit einem Batzen Lehm der Phantasie Gestalt geben

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Bei den 6-10 Jährigen gehört das Matschen mit den Füßen im warmem Lehm zu den beliebtesten Sommer-Vergnügen.

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Aber auch das Anpacken in Begleitung der Großen bei Lehmhütten- und Backofen-Bau ist ein gefragtes Gemeinschafts-Erlebnis.

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Und wenn beim Umgang mit dem Lehm auch Hände und Haare dreckig werden; „Macht nix“, es gibt ja hinterher aus dem Lehmofen eine leckere Pizza.

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„Cool, das schmeckt aber, hmmmmm!

– nach der vielen Arbeit.“

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